Home  |  Login  |  Impressum  |  Datenschutz  |  Sitemap

Ehrenamtlich engagierte Menschen stellen sich vor

Unsere Ehrenamtlichen stellen sich vor

 
In unserer Kirchengemeinde gibt es viele Menschen, die sich mit Herz, Zeit und Engagement für das Gemeindeleben einsetzen, oft im Hintergrund, aber mit großer Wirkung! Ohne sie wäre vieles nicht möglich oder denkbar umzusetzen. Mit dieser neuen Vorstellungsreihe möchten wir gezielt diesen engagierten Personen ein Gesicht geben. Monatlich möchten wir nun unter dieser Rubrik ehrenamtlich tätige Personen veröffentlichen, um auch aufzuzeigen, in welcher tollen Gemeinschaft wir miteinander wirken.
Wir bieten aufgrund dieser betont inneren Überzeugung dieser Personen eine Plattform an, die die Motive für ihr Engagement darlegen oder auch von den Herausforderungen und Freuden, die mit ihren Aufgabe einhergehen, sprechen.
Lassen Sie sich überraschen, es werden schöne Beweggründe formuliert.
 
Herzliche Grüße
Nicole Senger
Referentin für Engagementförderung

 
Ehepaar Knoblauch aus St.Ilgen
Bernhard Knoblauch:
Seit meiner Jugend engagiere ich mich in der Kirche. Anfangs in der Jugendarbeit, in Kirchenchören, In Gremien, bei den Sternsingern. Unsere Kirche muss sich umgestalten, wie schon so oft. Dabei gilt: Gutes bewahren, Neues beginnen, aber auch Altes loslassen. Organisatorische Dinge ermöglichen hierbei (hoffentlich) all das Leben, das Glauben für Menschen erfahrbar macht. Für dieses „Ermöglichen“ engagiere ich mich in unserer Kirchengemeinde.
 
Eva-Maria Knoblauch:
Auch ich habe mich im Lauf der Jahre in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagiert: z.B. als Ministrantin, bei Geburtstagsdienst, 5 nach 9 Frauenfrühstück und Heilige Drei Könige.
Auf der Welt gibt es so viele Notlagen und so ich es mir wichtig, mich hier vor Ort sozial zu engagieren, um hier mit meinen Fähigkeiten und Talenten, zu helfen. So begann ich 2022 als Helfer bei „Katholische Kirche Kocht“ und bin nun auch als Köchin aktiv. Es ist schön zu sehen, dass dieser Treff für viele Menschen ein Ort der Begegnung geworden ist und wir Aktiven für unsere Arbeit wertgeschätzt werden.
 

 
 
Luzia Philipp aus Nußloch
In der Jugendarbeit über Familienarbeit in der Pfarrei und darüber hinaus im Dekanat Wiesloch und in der Region Rhein-Neckar, in der  Sakramentenkatechese und Gestaltung von Bibelabenden, Taizé-Gebeten, Andachten, Wortgottesfeiern am Sonntag und in Altenheimen habe ich mich engagiert bzw. engagiere ich mich ehrenamtlich. Es macht mir viel Freude, mit anderen Menschen über Gott und den Glauben in den Austausch zu kommen.
 
 
 

 
 
Dr. Stefan Mennicke aus Gauangelloch
Warum engagiere ich mich in der Gemeinde St. Peter?
Die Antwort auf diese Frage ist sehr einfach: Ich bin gefragt worden. Komplexer sind natürlich die Gründe, die dazu geführt haben, dass meine Antwort positiv ausfiel.
Nennen möchte ich da:
  • Eine Disposition durch das familiäre Umfeld
    In meiner Familie gab es über Generationen hinweg Menschen, die sich um Not kümmerten
    und sich gegen Ungerechtigkeit wandten. Über die Toten wurde bei Familienfesten erzählt,
    die Lebenden waren Vorbilder.
  • Prägung durch christliche Jugendgruppen
    Mitgliedschaft in der Ministrantengruppe und in der Pfadfinderschaft St. Georg waren in der
    Kindheit und Jugend prägend für den Umgang miteinander und für die Entwicklung eines
    Erwachsenenglaubens. Die Pfadfinderethik "Es ist gut, ich kann es, also tue ich es" wurde
    zur Richtschnur bei Entscheidungen.
  • Nach der Gründung einer Familie und dem Umzug nach Gauangelloch suchte ich nach
    einem sinnvollen Betätigungsfeld, das mir Kontakt zu den Einwohnern des Dorfes
    verschaffen würde.
Das Angebot, bei der Wahl 1981 für den Pfarrgemeinderat zu kandidieren, war daher attraktiv für mich. Ich nahm es gerne an und wurde auch gewählt.
Es folgte eine Zeit mit mannigfachen Aufgaben und Aktivitäten, die zunächst die Gemeinde St. Peter betrafen, an denen ich als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und Mitglied des Stiftungsrates
beteiligt war.
Nach der Integration der Gemeinde St. Peter in wachsende Seelsorgeeinheiten verlagerten sich die Interessen auf karitative Tätigkeiten und Öffentlichkeitsarbeit und, dem Alter geschuldet, wurde
auch auf Führungsaufgaben verzichtet.
Der Rückblick auf nunmehr 44 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeinde St. Peter überzeugt mich aber weiterhin davon, dass Vieles dauerhafte Spuren hinterlassen hat und dass auch das Bemühen um einen Orte der Begegnung immer noch Früchte trägt.
Dem, der damals den Mut hatte, einen Neubürger wegen der Kandidatur zum Pfarrgemeinderat zu fragen, bin ich immer noch dankbar. Das hat meinem Leben schon eine entscheidende Wendung
gegeben.
 

 
 
Ursula (Ulla) Lüdemann aus Nußloch 
Mein Ehrenamtsverständnis:
Seit 40 Jahren darf ich in der Katholischen Kirche der Seelsorgeeinheit mein ehrenamtliches Engagement einbringen und somit das, was mir am Herzen liegt, die christliche Botschaft der Liebe und Zuwendung Gottes zu uns Menschen weiterzugeben und zu leben. Sei es in der Vorbereitung der Sakramente, den ausgebreiteten Armen Gottes: Taufe, Erstkommunion und Firmung oder in den Wortgottesdiensten für Kinder und Erwachsene, die Liebe Gottes zu uns spürbar werden zu lassen.
 
Heute weiß ich: Mein Ehrenamt ist die Weitergabe der Liebe und Zuwendung , die ich ein Leben lang selber erfahren durfte.
 
 
Waltraud und Dieter Kopp aus Leimen
Unsere Gedanken zum Ehrenamt:
Rund 31 Millionen Menschen sind in Deutschland in einem Ehrenamt tätig und engagieren sich auf diese Weise in ihrer Freizeit- und das auf unterschiedlicher Ebene. Wir haben unser Ehrenamt in der kath. Kirche gesucht und gefunden. Mit Freude Gutes tun, in unterschiedlichen Gremien und Gruppen. Sei es im Stiftungsrat, Pfarrgemeinderat, Gemeindeteam, in der Seniorenarbeit, im Bildungswerk und nun seit fast 3 Jahren im Kochteam  von "KKK – Kath. Kirche kocht“.
Es gibt hierfür gute und viele Gründe. Anderen Menschen helfen, mit Freude Positives bewirken, durch dieses Engagement lernen und wachsen, all das macht unser Leben reicher!
 
 
 
 

 
Mechthild und Alois Schwane aus Nußloch
„Zeugnis geben von der Hoffnung, die Euch erfüllt“ (vgl. 1 Petr 3,15) – dies ist der Ausgangspunkt für unser Engagement im kirchlichen Umfeld. Dank der netten und offenen Aufnahme durch so manche Menschen in der Pfarrgemeinde nach unserem Umzug nach Nußloch im Jahr 1984 fiel es uns leicht, uns in der Pfarrgemeinde einzubringen und dort mitzumachen. 

Mechthild Schwane: 
Seitdem habe ich mich auf vielfältige Weise ehrenamtlich engagiert, u.a. in der Sakramentenkatechese (z. B. bei Taufkreis und Firmvorbereitung), in der Kinderkatechese (Kinderbibeltage, Kindergottesdienste), beim jährlichen
 Weltgebetstag mit Angeboten von fair gehandelten Waren, beim Singen in Kirchenchor und Spirit, bei der Mitarbeit in der kfd.      

Alois Schwane: 
Es ist mir ein Herzensanliegen, zu einer lebendigen Kirchengemeinde beizutragen, in der sich alle Menschen willkommen und angenommen fühlen - eine Gemeinde, in der der Glaube an Jesus Christus konkret wird. Dazu engagiere ich mich seit über 40 Jahren in der katholischen Pfarrgemeinde und Seelsorgeeinheit: als Pfarrgemeinderat, Stiftungsrat, Dekanatsrat und im Gemeindeteam, in der Sakramentenkatechese, bei der Gestaltung von Gottesdiensten und bei Gemeindefesten. Ein großes Anliegen ist mir die Vertiefung der ökumenischen Zusammenarbeit.

Die ehrenamtliche Tätigkeit in der Kirchengemeinde macht uns beiden viel Freude. Wir erleben es als bereichernd und sinnstiftend, gemeinsam mit anderen engagierten Menschen dazu beizutragen, dass der Glaube an Jesus Christus in unserer Gemeinde lebendig bleibt.   
 

 
Beatrice Hofmann aus St. Ilgen
Neu zugezogen kannte ich zunächst niemanden in St. Ilgen. Das änderte sich hauptsächlich durch unsere Kinder und ihr Umfeld.
Durch sie kam ich auch zu meiner ersten ehrenamtlichen Tätigkeit in der Kirchengemeinde, der Katechese für Erstkommunion und später Firmung. Es machte Freude, sich in den Gruppen mit Religion zu beschäftigen, und der Kontakt zu St. Aegidius wurde enger.
So wurde ich vom damaligen Pfarrer gefragt, ob ich für den Pfarrgemeinderat kandidieren möchte. Ich fand es interessant zu erfahren und mitzugestalten, was „hinter den Kulissen“ zu planen ist, und sagte zu. Das ist jetzt genau 20 Jahre her.
Seither bin ich in Pfarrgemeinderat und Stiftungsrat aktiv, seit dem Zusammenschluss der Seelsorgeeinheit auch im Gemeindeteam, als Sprecherin und öfters Repräsentantin der Pfarrei. Seit zwei Jahren bin ich zudem Mitglied in den Entscheidungsgremien für die zukünftige große Pfarrei St. Aegidius. In dieser Zeit habe ich viel gelernt über die Arbeit in kirchlichen Gremien, aber auch in theologischen Kursen mich fortgebildet. Zu meinen Tätigkeitsfeldern zählen zudem Öffentlichkeitsarbeit, Vertretung bei der kirchlichen Sozialstation, Pflege der Ökumene, das ökumenische Frauenfrühstück, Bildungsarbeit, die Organisation der Sternsingeraktion und immer wieder Gelegenheiten, wo ich mich sinnvoll einbringen kann.
Wichtig ist mir die Vernetzung zwischen Menschen und sozialen wie organisatorischen Belangen. Ich bin dankbar für viele Begegnungen und Erfahrungen in diesen Jahren und werde meine Arbeit gerne weiter fortsetzen.


 
Raphael Philipp aus Nußloch
Mein Engagement in der Kirche liegt besonders in der Jugendarbeit. Schon viele Jahre leite ich die Ministrant*innen als Oberministrant. Dabei ist es mir wichtig, jungen Menschen Gemeinschaft, Freude am Glauben und Verantwortung zu vermitteln. Auch die Erstkommunionvorbereitung gibt mir die Möglichkeit, Kinder auf ihrem Glaubensweg zu begleiten und ihnen einen positiven Zugang zur Kirche zu eröffnen. Darüber hinaus engagiere ich mich im Gemeindeteam und übernehme den Lektoren- und Kommunionhelferdienst.
 
 

 
Frank und Sybille Engelhardt aus Gauangelloch
 
Frank Engelhardt
Als ich gebeten wurde diesen Text zu schreiben, musste ich mich endlich mal wieder mit mir selbst beschäftigen, das kommt doch oft zu kurz in der betriebsamen Hektik des Alltags.
Mir wurde schnell klar, dass die Wurzeln, mich heute für die Gemeinschaft in der Kirche St. Peter Gauangelloch einzusetzen, natürlich in der Vergangenheit zu suchen sind. Mein Elternhaus ist zwar katholisch (aber nicht sehr gläubig). Daher waren meine ersten Kontakte zur Kirche über meine Oma, die mich ab und an sonntags mit in die Kirche nahm. Sie war es auch, die gefördert hat, dass ich zur Erstkommunion gehe.
 
In Vorbereitung darauf lernte ich unseren damaligen Pfarrer kennen, der uns Kinder super auf die Erstkommunion vorbereitete und auch mal für einen Spaß oder ein Fußballspiel zu haben war. Leider wurde dieser Pfarrer nach meiner Erstkommunion versetzt, was ich damals absolut nicht verstehen konnte und meine Beziehung zur Kirche regelrecht zerstörte.
Erst mein Zivildienst bei den Maltesern in Wiesloch brachte mich dem Glauben wieder näher. Eine Gemeinschaft zu erfahren, die die gleichen Werte teilt und auch lebt, und der Glaube, der das alles trägt, war prägend für mich. Ich durfte Teil dieser Gemeinschaft werden, und war in der Jugendarbeit auf Ortsebene und später auf Diözesanebene aktiv und habe wunderschöne Gottesdienste miterleben dürfen, bei denen man gespürt hat, dass Gott anwesend ist. Einfach magisch!
Durch diese Erfahrungen war mir klar, dass ich mich in der Gemeinschaft in der ich lebe auch einbringen möchte. Erst in Form des Fördervereins für die Kirche St. Peter und später im Gemeindeteam in Gauangelloch.
Dass ich jetzt Gemeindeteamsprecher bin, ist eigentlich auch nur „Zufall“. Da es sonst keiner wollte, habe ich mich bereit erklärt die Aufgabe als Sprecher im Team zu übernehmen. Und ich bin sehr dankbar, dass dieses Gemeindeteam das Wort „Team“ wirklich verdient. Jeder hat sich einem Aufgabenbereich gewidmet, der für ihn passt und den er/sie erfüllen kann. Alle sind sich dessen bewusst, dass wir nur gemeinsam die anstehenden Aufgaben lösen können und keiner alleine dasteht.
Wenn ich einen Wunsch frei hätte dann den, dass jeder in der Gemeinde sich einmal mit sich selbst beschäftigt. Trotz der hektischen Betriebsamkeit sich selbst die Frage stellt, wie wichtig ist mir die Gemeinde, die Gemeinschaft und ist es mir möglich mich im Großen wie im Kleinen einzubringen.
Es werden Veränderungen kommen, aber es ist unsere Einstellung dazu, die prägt, ob wir die Zukunft positiv sehen oder eben nicht!
Bleiben sie bitte positiv eingestellt, denn dann können auch Veränderungen Positives hervorbringen.
 
Mit freundlichen Grüßen und großer Dankbarkeit!
Frank Engelhardt
Gemeindeteamsprecher St.-Peter Gauangelloch
 
Sibylle Engelhardt
Mein Weg zum Ehrenamt…
seit meiner Geburt wohne ich in Gauangelloch, immer noch in meinem Elternhaus. Fast jeden Sonntag ging ich mit meiner Familie, später auch oft mit meinen Großeltern in die Kirche. Ich hatte am gleichen Tag Geburtstag wie unser damaliger Pfarrer und sagte einmal zu ihm auf einem Familienfest: „Dieses Jahr werde ich 5 und du 50, nächstes Jahr werde ich 6 und du 60!“. Klar war auch, dass ich als eines der ersten Mädchen bei diesem Pfarrer unbedingt Ministrantin werden wollte. Außerdem waren die Ministunden bei Stefan Mennicke immer toll! Später haben wir auch viel mit den Ministranten von Leimen unternommen.
Ich half als Lektorin aus und sang sogar kurz im Kirchenchor mit. Mit dem Erwachsen werden änderten sich meine Interessen und die Kirche verlor an Bedeutung. Der Familie zuliebe ging ich Ostern und Weihnachten mal hin, aber im Alltag spielte Kirche plötzlich keine Rolle mehr.
 
Natürlich wollte ich aber kirchlich heiraten, denn da verspricht man sich Treue ein Leben lang!
Nach der Geburt unseres 1. Kindes war mir wichtig, dass unser Sohn getauft wird. Und ich begann mir Gedanken zu machen und viel mit meinem Mann zu diskutieren, welche Werte wir unseren Kindern vermitteln wollen. Das war nicht immer einfach, denn wenn ich erzählt habe, dass Gott uns Menschen geschaffen hat, bekam ich zur Antwort von einem unserer Söhne: „Papa hat aber gesagt, wir stammen vom Affen ab…“. Oft besprachen wir, dass für uns Naturwissenschaft genauso wichtig ist wie der Glaube. Eins schließt das Andere für uns auch nicht aus. In einem waren wir uns aber immer einig. Wir wollen, dass unsere Kinder mit christlichen Werten aufwachsen und den Besuch der Kirche nicht negativ empfinden.
So übernahmen wir das Amt der Kinderkatecheten. Gemeinsam mit Familie Beck bereiten wir seit 2009 zu jedem 10.30 Uhr Gottesdienst, wenn kein Familiengottesdienst ist, eine Aktion für Kinder im Edith-Stein-Haus vor. Vom Tagesgebet bis zur Gabenbereitung gehen wir dann aus der Kirche und lesen das Tagesevangelium in kindgerechter Form. Dazu gibt es dann immer noch etwas zu Malen, Basteln oder Spielen.
Kurz darauf wurde auch der Taufkreis, den es bis dahin nur in Nußloch gab, auf die Seelsorgeeinheit ausgeweitet und den wir für Gauangelloch (gemeinsam mit Familie Beck) übernommen haben.
Besondere Freude bereiten mir auch die monatlichen Gemeindetreffs, die Feste und besonderen Gottesdienste mit unseren außergewöhnlichen Buffets.
 
Ich freue mich sehr, dass mein Mann sich in meinem Heimatort so engagiert, und dass einer unserer Söhne mit heute 20 Jahren immer noch Ministrant ist!
 
Vielen Dank an alle tollen Ehrenamtler in Gauangelloch, mit denen ich zusammen arbeiten darf!
Sibylle Engelhardt
 

 
Gregory und Anke Beck aus Gauangelloch
 
Gregory Beck
Schon früh hat mir der Glaube und die Kirche Halt und Kraft gegeben. Daher wollte ich auch immer aktiv mitwirken und startete bei Pfarrer Blümle meinen Ministrantendienst.
Später und bis heute durfte ich das Wort Gottes als Lektor vermitteln und als Kommunionhelfer ganz nahe dabei sein.
Auch in den Pfarrgemeinderäten von Leimen und Gauangelloch brachte ich mich ein, die organisatorischen Arbeiten im Hintergrund sind mir noch heute wichtig.
Seit der Taufe meines ersten Kindes habe ich im Taufkreis einen Dienst gefunden, der junge Familien auf dem Weg zur Taufe begleitet und unterstützt. Hier gebe ich gerne meine Erfahrungen mit dem Glauben weiter und ermuntere die Eltern, den Glauben durch Vorleben zu zeigen.
Damit die jüngeren Kinder auch gerne in den Gottesdienst kommen, gibt es das Team der kikat, hier wird kindgerecht das aktuelle Evangelium nahegebracht, diese Aufgabe nehme ich auch gerne wahr.
Ich bin froh darüber, dass die Kirche mir das Gefühl vermittelt, „zuhause“ zu sein, gleich, ob ich hier in der Nähe oder aber im Ausland einen Gottesdienst besuche.
 
Anke Beck
Ich bin seit über 20 Jahren ehrenamtlich in der Kirche engagiert. Begonnen hat es mit der Mitarbeit im Vorbereitungsteam für die alljährlich im März stattfindenden ökumenischen Weltgebetstage – zunächst in Leimen, wo ich damals noch gewohnt habe, mittlerweile seit vielen Jahren in Gauangelloch. Im Zuge dieses Engagements bin ich auch Mitglied der kfd geworden. Später kamen Tätigkeiten als Lektorin und Kommunionhelferin, in der Kinderkatechese sowie die Mitarbeit in verschiedenen Gremien hinzu (u.a. Gemeindeteam, Pfarrgemeinderat, nun im Pfarreirat der Kirchengemeinde Wiesloch).
Die Liturgie, das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten in vielfältigen Formen, liegt mir besonders am Herzen. Aber auch das spielerische Entdecken unseres Glaubens mit Kindern bei der Kinderkatechese macht mir viel Freude.
Besonders dankbar bin ich dafür, dass mein Mann Gregory, den ich vor rund 25 Jahren in der Herz Jesu-Kirche in Leimen kennengelernt habe, ebenfalls in der Kirche engagiert ist und wir unseren Glauben gemeinsam leben können.
Mir gefällt an ehrenamtlicher Tätigkeit besonders, dass sie auf freiwilliger Basis erfolgt. Auch wenn ich durchaus einige Zeit in mein kirchliches Engagement investiere, ist es mir wichtig, dass beim Ehrenamt die Freude im Vordergrund steht und sich Ehrenamtliche nicht aus einem Gefühl der Verpflichtung heraus überfordern.