Die Dreifaltigkeitskirche in Sandhausen - zur Unterscheidung von St. Bartholomäus die "Neue Kirche" genannt, wurde 1967-1968 errichtet.
Am 27. Oktober 1968 wurde sie durch den Freiburger Weihbischof Karl Gnädinger geweiht.
Die Dreifaltigkeitskirche ist ein Zentralbau, der ganz nach den Erfordernissen einer lebendig zu feiernden Liturgie gestaltet wurde.
Damit sind die Anstöße der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) aufgegriffen worden.
In dieser Kirche soll die Liturgie wirklich als "fons et culmen", als "Quelle und Höhepunkt" des kirchlichen Lebens von der versammelten Gemeinde erfahren werden können.
Auf einem sechseckigen Grundriss erhebt sich ein pfeilerloser Raum. Von jedem Platz der Kirche aus hat der Gottesdienstbesucher eine gute Sicht.
Die Akustik ist optimal.
Der Innenraum ist durch Ornamente gegliedert, die aus der durch Klinkersteine aufgemauerten Innenwand heraustreten.
Die Kirche bietet gut 800 Sitzplätze.
Artikelserie zu 50 Jahre Dreifaltigkeitskirche (1968-2018):
Teil 2: Architektonische Konzeption und Bedeutung
Teil 5: Zwischenbilanz und Ausblick













